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Roger Federer führt das Teilnehmerfeld bei den 25. GERRY WEBER OPEN an

Marketingleiter Horst Erpenbeck und Turnierdirektor Ralf Weber (rechts) freuen sich auf das Geburtstagsturnier des ATP 500er Rasenevents im GERRY WEBER STADION vom 17. bis 25. Juni 2017. (Foto: GERRY WEBER OPEN)

Es ist das große Geburtstagsfest, die Feier zum 25-jährigen Bestehen von Deutschlands Spitzen-Tennisturnier. Und der „Mann des Jahres“ im Welttennis hat natürlich auch große Pläne für diese ganz besonderen GERRY WEBER OPEN vom 17. bis 25. Juni 2017: „Das Ziel ist der Titel. Ich will gewinnen, ganz klar“, sagt Roger Federer (ATP-Weltrangliste 4), der als topgesetzter Profi bei der Jubiläumsauflage an den Start geht. Federer, die prägendste Figur in einem Vierteljahrhundert Turniergeschichte in Ostwestfalen, könnte seinen neunten Titel gewinnen, nach den Erfolgen von 2003 bis 2006, 2008 und 2013 bis 2015. „Wir freuen uns auf Rogers Rückkehr. Er hat schließlich mitgeholfen, das Turnier in eine neue Dimension zu führen und es weltweit noch bekannter zu machen“, erklärt Turnierdirektor Ralf Weber bei der Vorstellung des Spielerfelds des ATP 500er-Rasenevents. Federer hatte für sportliche Sensationen am laufenden Band gesorgt, als er zu Jahresbeginn nach einer sechsmonatigen Verletzungs-Zwangspause auf Anhieb die Australian Open gewann – und dann auch noch die Masters-Wettbewerbe in Indian Wells und Miami für sich entschied.

Drei der besten zehn Tennisspieler der Welt und acht aus den Top Ten werden beim 25. Rasenfestival in HalleWestfalen aufschlagen, darunter auch Deutschlands größte Zukunftshoffnung, der 20-jährige Hamburger Alexander Zverev (ATP 19). Der Youngster, der soeben in München seinen dritten ATP-Titel buchte, will genauso wie Federer in den Kampf um die Pokaltrophäe eingreifen – und es noch ein bisschen besser machen bei seinem 2017er-Auftritt als im Vorjahr. „Halle gehört schon jetzt zu meinen Lieblingsturnieren. Es wäre ein absoluter Traum, hier zu gewinnen“, sagt Zverev. Bei den 24. GERRY WEBER OPEN hatte Zverev zwar im Halbfinale nach mitreißendem Auftritt den Rekordgewinner Federer ausgeschaltet, war dann aber im Endspiel an Landsmann und Überraschungssieger Florian Mayer gescheitert.

Bei der rauschenden Geburtstagsfete, die einen weiteren Meilenstein in der GERRY WEBER OPEN-Historie markiert, wollen aber auch die Top Ten-Asse Kei Nishikori (ATP 8) und Dominic Thiem (ATP 9) ein Wörtchen mitreden. „Ich habe schon gezeigt, dass ich in Halle sehr gutes Tennis spielen kann. Nun will ich auch ganz nach vorne“, sagt das asiatische Tennisidol Nishikori, der Schützling von Legende Michael Chang. Der Österreicher Shootingstar Thiem, gut befreundet mit Alexander Zverev, hat sich bereits als eine der kommenden Spitzenkräfte im Tour-Circuit etabliert – er hat die Stärke und das Potenzial, um auf allen Belägen überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. „Die Konkurrenz ist groß in Halle, es ist wieder ein starkes Feld“, sagt Thiem. „Man muss in Topform sein, wenn man etwas Großes erreichen will.“

Tatsächlich besticht das Spielerfeld der 25. GERRY WEBER OPEN nicht nur durch die herausragenden Spielerpersönlichkeiten vom Schlage eines Roger Federer, sondern auch durch Klasse in der ganzen Breite. Nie in den letzten Jahren war der Cut-Off, also die Grenze zur direkten Qualifikation für das Hauptfeld, so anspruchsvoll und hoch wie 2017. Als letzter Profi schlüpfte Titelverteidiger Florian Mayer mit Weltranglisten-Platz 51 gerade noch ins Feld hinein. „Die Zuschauer können sich auf spannende, hochklassige Duelle vom ersten Tag an freuen“, sagte Turnierchef Ralf Weber. „Es wird ein Turnier der Extraklasse.“

Weber wies zudem auf die kürzlich erfolgte Vertragsverlängerung des Titelsponsors GERRY WEBER International AG hin – um fünf Jahre, bis zum Jahr 2022: „Das gibt dem Turnier eine gute Stabilität und Planungssicherheit.“ Eine Studie der Universität Bremen hatte kürzlich ermittelt, dass allein die Namensrechte des Modekonzerns an dem ATP 500er-Event einen Gegenwert von etwa 18 bis 22 Millionen Euro pro Jahr haben. Im Jahr 2016 hatte die weltweite Übertragungsbilanz des Turniers mit 4.057 Stunden eine neue Rekordmarke erreicht, noch 2014 hatte diese Zahl bei 2.392 Stunden gelegen. „Diese Werte sorgen auch für eine hohe Attraktivität bei unseren Sponsor-Partnern“, sagt Marketingleiter Horst Erpenbeck.

Direkt qualifiziert aus den Reihen der DTB-Akteure sind bisher neben Alexander Zverev sein Bruder Mischa (ATP 31), der Augsburger Philipp Kohlschreiber (ATP 37) und der formstarke Lokalmatador Jan-Lennard Struff (ATP 44). Hinzu kommen, mit Wild Cards ausgestattet, Dustin Brown (ATP 74) und Tommy Haas (ATP 403). Der Deutsch-Amerikaner Haas, zweimaliger Gewinner der GERRY WEBER OPEN 2009 und 2012, zieht in diesem Frühling und Sommer auf einer Abschiedstournee über die Centre Courts. Der inzwischen 39-jährige Tennis-Altmeister präsentierte sich zuletzt wieder in guter Matchverfassung. Mit der dritten Wild Card stattete Turnierdirektor Ralf Weber den russischen Perspektivspieler Andrey Rublev aus, er belegt Platz 118 der Weltrangliste.

Traditionell ist auch wieder ein starkes französisches Aufgebot im ostwestfälischen Halle zur Stelle, gleich vier Musketiere wollen im Pokalkampf mitmischen: Newcomer Lucas Pouille (ATP 13) führt die Tennisfraktion der Grande Nation an, gefolgt von Showmann Gael Monfils (ATP 16), Richard Gasquet (ATP 24) und Gilles Simon (ATP 32). Als buchstäblich unberechenbare Größe ist der kroatische 2,08-Meter-Riese Ivo Karlovic (ATP 22) im Jubiläums-Wettbewerb, vor zwei Jahren hatte der Aufschlagkanonier mit 45 Assen einen neuen Rekord für Drei-Satz-Matches auf der ATP World Tour aufgestellt. Mit Spannung wird das Halle-Debüt des 20-jährigen Russen Karen Khachanov (ATP 42) erwartet, er gehört auch zu den „Poster-Boys“ der weltweit vermarkteten >Next Generation< im Profitennis. Nicht aus den Augen zu verlieren gilt es im Titelrennen auch die etablierten spanischen Cracks Roberto Bautista-Agut (ATP 19), David Ferrer (ATP 30) und Fernando Verdasco (ATP 35).

Großes Tennis wird allerdings in HalleWestfalen auch schon vor dem Fight um Titel Nummer 25 geboten – bei der beliebten >schauinsland-Reisen Champions Trophy<, bei den Showkämpfen mit Stars aus Gegenwart und Vergangenheit.

Besonderer Anlass, besonderes Format: Zum 25. Geburtstag wird über zwei Tage gespielt, am Samstag, 17. Juni, und am Sonntag, 18. Juni. Am Samstag (Beginn: 17.00 Uhr) sind gleich zwei deutsche Grand Slam-Champions am Ball, Angelique Kerber und Michael Stich. Kerber tritt zusammen mit Österreichs Größe Thomas Muster gegen die Kombination Stich und Laura Siegemund an. Die Stuttgarterin gewann zuletzt in überragender Form ihr Heimturnier, den Porsche Grand Prix.

Am Sonntag stehen zwei Matches auf dem Programm: Österreichs Tennis-Darling Barbara Schett und Spaßvogel Mansour Bahrami spielen zunächst um 12.00 Uhr gegen Andrea Petkovic und Ex-Halle-Champion Nicolas Kiefer. Und um 16.00 Uhr sind die Finalisten des Debütjahres, der damalige Sieger Henri Leconte und der damalige Finalist Andrei Medvedev, gegen das Duo Yevgeni Kafelnikow und Paul Haarhuis gefordert. Kafelnikow ist mit drei GERRY WEBER OPEN-Titeln der erfolgreichste Spieler nach Roger Federer.

Die TV-Übertragungen von den 25. GERRY WEBER OPEN teilen sich, wie in den letzten Jahren, Eurosport und das ZDF. Eurosport sendet von Montag bis Freitag insgesamt 18 Spiele live und strahlt am Finalwochenende jeweils längere Zusammenfassungen von Halbfinale und Endspiel aus. Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt das erste Halbfinale am Samstag, 24. Juni, und das Endspiel live. Bilder der GERRY WEBER OPEN gehen 2017 in insgesamt mehr als 140 Länder.

(GERRY WEBER OPEN)